Heute, rund 15 Jahre nach Beendigung der Apartheid, wirbt der SOUTH
AFRICA TOURIST BOARD mit „ It´s possible „!
Das Land unter dem Kreuz des
Südens ist auf dem besten Weg in eine bessere Zukunft.
Auch die
Tatsache, im Jahr 2010 Gastgeber der Fußball-Weltmeisterschaft zu sein,
hat die Südafrikaner selbstbewusster gemacht. Obwohl ich den Eindruck
gewonnen habe in der Bevölkerung steigt die Zahl derer, die abschätzen
können, welche überdimensionalen Anstrengungen noch notwendig sind, um
die erforderliche Infrastruktur für solch ein Groß-Ereigniss
bereitzustellen.
Damit meine ich weniger die Stadien, sondern die
Voraussetzungen an den innerstädtischen Verkehr, die Bereitstellung
moderner Kommunikationsmittel, für die Maßnahmen der Sicherheit und
vieles mehr. Gerade wir Deutsche können es ja in diesen Tagen
beurteilen, was es bedeutet solch ein Weltereignis zu organisieren.
Südafrika ist das Land zwischen der Kalahari-Wüste einschl.
Krüger-Nationalpark im Norden und dem Kap der guten Hoffnung im Süden,
zwischen dem atlantischen Ozean im Westen und dem indischen Ozean im
Osten. Hier finden Sie eine landschaftliche Vielfalt, wie man sie kaum
in einem anderen dieser Welt findet.
„ It´s possible - es ist möglich „ gilt natürlich auch für uns Golfer.
Die besten Golfarchitekten der Welt sind gerade gut genug, um am Kap
neue Golfanlagen zu konzipieren. Interessant für uns Europäer, denn wo
können wir sonst in unseren kalten Wintermonaten ohne Jetleg einen, noch
preiswerten Urlaub machen?
Das Herz des Golfsports in Südafrika schlägt, trotz der hervorragenden
Golfanlagen um Johannisburg oder um Durban, auch nach Meinung der
einheimischen Golfer im Süden des Landes.
Im Großraum Kapstadt, in der Weinregion um Paarl/Stellenbosch, sowie
entlang der legendären Garden Route hat sich ein Angebot an Golfanlagen
entwickelt, das mit der landschaftlichen Vielfalt vergleichbar ist.
Diese Entwicklung hat natürlich auch ihren Preis. Vorbei sind in den
touristischen Ballungsgebieten die Zeiten der märchenhaft günstigen
Greenfees aus den 90er Jahren. Vorbei sind die Zeiten in denen man
einfach einen Golfplatz aufsuchte, sein Greenfee bezahlte und abschlagen
konnte. Ihre Tee-Time sollten Sie unbedingt im Voraus buchen (siehe auch
www.golfplus, Greenfee-Golfen in Urlaubsländern am Scheideweg)).
Leider steigt in und um Kapstadt die Zahl der Golf-Course auf denen eine
Runde weit mehr als 4,5 Stunden dauert. Der Grund, die Plätze sind so
voll, dass ab dem frühen Morgen alle 7 Minuten ein 4er-Flight auf die
Runde geschickt werden muss, um den Ansturm der Golfer in der
Hauptsaison (Dezember bis März) einigermaßen zu bewältigen.
Aber es gilt in Südafrika immer noch auf allen Golfplätzen: Nach 9
Löchern sind 10 bis 20 Minuten Pause . Erst eine Erfrischung und nachdem
der vorangehende Flight abgeschlagen hat, dürfen auch Sie die Back 9 in
Angriff nehmen. Für deutsche Golfer oft unverständlich und
gewöhnungsbedürftig.
Bei GOLFplus habe wir Ihnen unter www.golfplus.de/Reiseziele
Südafrika als Urlaubsland für Golfer bereits vorgestellt.
Im Februar 2006 habe ich die Südspitze Südafrikas wieder besucht.
Nachstehend möchte ich Ihnen aufzeigen, wie sich die Golflandschaft
weiterentwickelt hat. Welche neuen Golf-Resorts eröffnet wurden, wo es
Renovierungen und Erweiterungen gab und gibt, welche Projekte für die
nahe Zukunft geplant werden.
Kapstadt-eine der schönsten Städte der Welt:
Die Stadt wächst und wächst. Der Verkehr nimmt zu und zu. Und die
Tourismus-Preise steigen und steigen. Ja, eine der schönsten Städte der
Welt hat halt auch ihren Preis. Wer Südafrika besucht, der muss Kapstadt
besuchen. Der muss in der Victorika & Alfred Waterfront, vor 10 Jahren, am
ehemaligen Fischereihafen entstanden, in den faszinierenden
Einkaufszentren shoppen, das bunte Treiben der Künstler beobachten oder
sich auf einer der zahlreichen Restaurant-Terrassen mit Fish & Chips
stärken. Der sollte zur nahen Insel Robben Island, auf
der Nelson Mandela über 20 Jahre inhaftiert war, fahren oder den über
1000 Meter hohen Tafelberg mit der Seilbahn bezwingen.
Natürlich darf das Kap der Guten Hoffnung auf keinem Besuchsprogramm
fehlen. Zu erreichen mit einer Fahrt über Fish Hoek, Simon´s Town mit
seiner Pinguin-Kollonie. Bei Rückweg vom Cap nach Kapstadt sollten Sie
über eine der schönsten Küstenstrassen der Welt, den Chapman´s Peak
fahren.
Leider sind die bekannten Golf-Course im Herzen Kapstadts, wie GC Royal
Cape, GC Mowbray, GC Rondebosch u.s.w. heute alle von Schnellstrassen
umgeben und damit entsprechend unruhig und laut. Ich möchte Ihnen
deshalb einige Plätze, die mehr am Rande der Stadt liegen empfehlen:
Clovelly Country Club, in Fish Hoek, nahe Muizenberg gelegen
18 Löcher, Par 73
Greenfee: R 420.-
Einer der schönsten, aber auch beliebtesten Golf-Plätze Kapstadts. Viel
alter Baumbestand und viel Wasser. Der Platz bereits 1924 erbaut, wurde
in den letzten Jahren renoviert. Und das hat sich gelohnt, die Anlage
hat nur gewonnen. Heute finden Sie im Tal des Silverline
Flusses fantastische Fairways und gepflegte Grüns in einer gestalteten
Gartenlandschaft. Obwohl der Platz sehr stark frequentiert wird, über 60
000 Greenfee-Spieler jährlich, kommt hier keine Hektik auf. Sehr
aufmerksames, hilfsbereites Personal. Pflegezustand optimal.
Nach der Runde lockt das ebenfalls renovierte Clubhouse zum verweilen.
Weitere Infos:
Tel.: 0027 (0) 21 782 1118
www.clovelly.co.za
GC Steenberg, in Tokai
nahe Constantia
18 Löcher, Par 72
Greenfee: 550.- Rand
Auf dem Gelände der Steenbergfarm, mit das älteste Weingut Südafrikas,
hat der südafrikanische Golfarchitekt Peter Matkovich Mitte der 90ziger
Jahre einen Golf-Course der Extraklasse gebaut. Viel Wasser und einige
riesige Waste Bunker, hier darf der Schläger aufgesetzt werden, machen
den Platz schwierig. Pro Loch sind 5 Abschläge vorhanden. Trotz großer
Trockenheit auch 2006 eine topp gepflegte Anlage. Ich hatte das
Empfinden die Vorgrüns sind hier besser als bei vielen anderen Plätzen
die Grüns. Ein Golfplatz auf dem
das Wort Hektik noch weitgehend unbekannt ist. Es ist aber schwierig
eine Abschlagzeit zu bekommen, da an einigen Tagen der Platz für Gäste
gesperrt ist. Luxuriöses Clubhaus mit guter Küche. 5 Sterne Hotel mit
legendärem Weinkeller am Platz.
Weitere Infos:
Tel.: 0027 (0) 21 713 1632,
www.steenberghotel.com
GC Westlake,
Westlake Avenue, Lakesite
18 Löcher, Par 72
Greenfee: R 375.-
Auch der GC Westlake, einer der Topp-Course vergangener Jahre, nur
einige Par 5 vom GC Steenberg entfernt, wurde umgestaltet. Oder besser
gesagt musste umgestaltet werden. Der Grund: Einige Zubringer-Strassen
wurden neu gebaut bzw. verlegt. Darunter hat der Platz an einigen
Stellen leider etwas gelitten. Westlake ist auch etwas lauter geworden.
Trotzdem für mich immer noch einer der besten Plätze Kapstadts. Die über
zwanzig Meter hohen Kiefern geben dem Platz das typische „Westlake
Outfit“. Auf den flachen Fairways erschwert oft ein strenger Wind das
Spiel. Clubhaus einschl. Sanitärgebäude wurden erweitert und renoviert.
Weitere Infos:
Tel.: 0027 (0) 21 788 2020
www.westlakegolfclub.co.za
GC Atlantic Beach,
am Melkbostrand
18 Löcher, Par 72
Greenfee: R 300.-
Mit dem Atlantik Beach GC ist direkt am Meer ein Ferien- und
Immmobilien-Resort entstanden. In dieser Gegend sollten eigentlich
Anlagen für die Olympischen Spiele entstehen. Cape Town hat den Zuschlag
des IOC nicht erhalten, also wurde das Gelände für ein großzügiges
Golf-Resort genutzt.Ein hügeliger Platz dessen Spielbahnen sich in der
Dünenlandschaft entlang der nicht störenden Häuserreihen schlängeln.
Teilweise viel Buschwerk. Daher enge, oft nicht einsehbare Fairways.
Einige blinde Abschläge. Meist sehr viel Wind vom Meer. Für Golfer mit
mittlerem oder hohen Handicap wird der Course deshalb, bei Starkwindfast
fast zu schwer! Selbst einstellige Golfer klagen beim Duschen über 5 und
mehr verlorene Bälle. Aber der atemberaubende Blick auf den atlantischen
Ozean, auf Robben Island und auf die Silhouette von Cape Town mit dem
Tafelberg im Hintergrund entschädigen für den unbefriedigenden Score.
Die Häuser sind größtenteils fertig gestellt. Was auffällt, auf der
Anlage fehlt Farbe. Warum die Architekten für alle Häuser nur ein
Einheitsgrau vorgeschrieben haben und warum es in den Gärten so wenig
blühende Blumen gibt, bleibt für Besucher ein Geheimnis.Großes Clubhaus
mit Pool, sehr freundliches Personal. Golfhotel am Platz.
Weitere Infos:
Tel.: 0027 (0) 21 553 2223
www.atlanticbeachgolfclub.co.za
Das Weinland –
von Paarl/Stellenbosch/Franschhoek bis Hermanus
Wer sehnt sich nach dem Besuch der Metropole Kapstadt nicht nach etwas
Ruhe und Erholung? In knapp 50 Km Entfernung vom Tafelberg tauchen Sie
in eine andere Welt. Es locken die Weingüter, die ihre edlen Tropfen zur
Verkostung anpreisen. Zahlreiche Bistros und Restaurants mit einem
zauberhaften Ambiente bieten hervorragende heimische Küche. Besonders in
guter Erinnerung die Steakhäuser mit den 300 bis 500 Gramm-Steaks, die
Qualität unterscheidet sich kaum von den Steaks in Argentinien.
Oder einige Kilometer weiter, über eine herrliche Küstenstrasse (von
Strand nach Kleinmond) erreichbar, die Goldküste um Hermanus. Diese
Region ist zum“ nur Golfspielen“ eigentlich zu schade. Hier können Sie
zum Beispiel von August bis Dezember die größten Säugetiere der Welt,
„Wale“ beobachten. Oder Sie nutzen einige Tage zur Erholung im
„Arabella-Western Cape Hotel & Spa“ der deutschen Arabella-Gruppe. Hier
steht Ihnen der eigene 18 Löcher Championship Golf-Course täglich zur
Verfügung.
In dieser Region hat sich in den letzten Jahren für Golfer viel
geändert. Neue Golfanlagen sind entstanden oder sind im entstehen.
Vorhandene Anlagen wurden erweitert oder umgebaut.
Hier meine Golfvorschläge:
Pearl Valley, zwischen Paarl und Franschhoek
an der R 45 gelegen
18 Löcher, Par 72
Greenfee: R 550.-
Dieser neue anspruchsvolle Championship-Platz der Extraklasse wurde von
Jack Nicklaus entworfen. Innerhalb kürzester Zeit nach seiner Eröffnung
zählt er bereits zu den 10 besten Golf-Coursen Südafrikas. Der Platz hat
alles was einen Platz schwer macht. Unendlich viele
Bunker, reichlich Wasser, pfeilschnelle Grüns. Vier-Putts sind nicht
ungewöhnlich. Bester Pflegezustand. Leider war bei unserem Besuch das
neue, großzügig geplante Clubhaus noch nicht ganz fertig. Die Eröffnung
ist für den 20.Mai 2006 geplant. Damit dürfte auch die rege
Bautätigkeit, die auf dem Platz zur Zeit noch für etwas Unruhe sorgt,
der Vergangenheit angehören.
Allerdings: Die Clubmanagerin, Mariska Nortje, berichtete mir von neuen
Plänen. Ein weiterer 18 Löcher-Platz wird gebaut. Mit der Baugenehmigung
rechnen die Betreiber in den nächsten Monaten. Und mit diesem Platz
entsteht dann ein echtes Highlight. Jack Nicklaus, der Goldene Bär,
plant hier „Bears`Best“ zu verwirklichen. Jack möchte die 18 schönsten
Löcher der über 250 Golfplätze, die er designet hat, nachbauen. Platz
zur Realisierung ist genügend vorhanden. Für den Bau des Superplatzes
können wir dann ja auch wieder etwas Baulärm ertragen.
Weitere Infos:
Tel.: 0027 (0) 21 867 0769
www.pearlvalley.co.za
Paarl/Boschenmeer GC, nur wenige Km von Pearl Valley entfernt an der N1 gelegen.
27 Löcher, Par 72
Greenfee: R 360.-
Im Moment noch die einzige 27 Löcher-Anlage der Region. Die frisch
renovierten 18 Bahnen des bisherigen Paarl-Courses und die neuen 9
Löcher des Boschenmeer Golf & Country-Estate , von David Frost designed,
bieten Golf für jeden Geschmack. Den Verantwortlichen ist es gelungen
bei der Renovierung der alten Spielbahnen den Charakter des teilweise
engen Parkland-Courses zu erhalten, ja sogar zu verbessern. Die
zusätzlichen Neun bilden hierzu einen echten Kontrast. Sie sind leicht
hügelig, von Wasser durchzogen und laufen entlang eindrucksvoller
Immobilien. Teilweise etwas enge Fairways (Loch 5). Durch das
eindrucksvolle Bergpanorama im Hintergrund glaubt man zeitweise nicht in
Südafrika zu sein. Glaubt man! Im Sommer aber, bei bis zu 40 Grad Hitze
ohne Lufthauch, wird man schnell in die Wirklichkeit zurückgeholt.
Das neue, großzügige Clubhaus lässt keine Wünsche offen. Platzpflege
kann sich mit den besten Plätzen messen.
Weitere Infos:
Tel.: 0027 (0) 21 863 1140
www.boschenmeer .co.za
GC Spier,
an der Verbindungsstrasse
Stellenbosch-Sommerset West R 44
18 Löcher, Par 72
Greenfee: R 300.-
Hügeliger Platz mit viel Wasser, mit altem Baumbestand und teilweise
sehr engen Fairways. Liegt in unmittelbarer Nähe des alteingesessenen GC
Stellenbosch. Das tolle Bergpanorama im Hintergrund macht den Course so
sympathisch. In Erinnerung ist mir das Loch 12, Par 4 mit 268 Meter. Wer
das Grün angreifen will, der muss seinen Drive über einen See direkt auf
das kleine Grün bringen.
Der Bau der Häuser entlang der Fairways ist weitgehend abgeschlossen.
Das neue Clubhaus ist ebenfalls fertig gestellt. Ende 2006 ist der GC
Spier zusammen mit dem GC Stellenbosch Gastgeber der Amateur
Weltmeisterschaften. Für dieses Ereignis wird der Platz z. Zt. auf
Hochglanz gebracht. Bei unserem Besuch waren die Fairways teilweise sehr
trocken.
Golfhotel am Platz.
Weitere Infos:
Tel.: 0027 (0) 21 880 7300
www.spier.co.za
GC
Arabella, bei Kleinmond
18 Löcher, Par 73
Greenfee: R 500.-
Anspruchsvoller Championship-Course an einer herrlichen Lagune zwischen
Kleinmond und Hermanus gelegen. Im Ranking der Südafrikanischen
Golf-Estates ist Arabella in der Spitzengruppe. Der Architekt Peter
Matkovich platzierte einige große Bunker und Seen so
geschickt, dass der Platz zu den schwierigsten des Landes zählt. Leider
hat die Anlage im Januar auf den zweiten 9 durch Waldbrand etwas
gelitten. Der Manager Mr. Bumpstead versicherte mir, dass bis zu Beginn
der Saison 2006/2007 diese Schäden alle behoben sind(siehe unter
"www.golfplus.de/pfeffermann Golfnews/Arabella Golfclub in Südafrika mit
Schutzengel"
Den Besuch des Arabella Western Cape
Hotel & Spa sollten Sie aber für einige Tage Wellness und Erholung
einplanen. Zum Service des Clubs gehört, dass nur einige wenige
Golfturniere in der Hochsaison von Oktober bis März stattfinden. So will
Mr. Bumpstead sicher stellen, dass die Hotelgäste täglich in Ruhe ihre
Runde spielen können. Auch erhalten täglich nur max. 120 Flights eine
Startzeit.
In Zusammenarbeit mit der Jack Nicklaus Group plante das Management eine
Platzerweiterung um weitere 18 Löcher mit Golfschule. Während meines
Aufenthaltes in Südafrika wurde dieses Projekt jedoch von der Regierung
der Cape-Region abgelehnt. Wie ich der Presse entnehmen konnte wurde die
Ablehnung damit begründet, dass Sponsoren für andere, wichtigere
Projekte benötigt werden. Ob das mit der Fußball WM 2010 im
Zusammenhang steht? Mal sehen wie dies weitergeht?
Weitere Infos:
Tel.: 0027 (0) 28 284 9383
www.arabellagolf.co.za
Nahe des Arabella-Paltzes befindet sich in Kleinmond ein 9 Löcher
Platz. Die Betreiber möchten diesen auf 18 Löcher erweitern. Die Planung
ist abgeschlossen. Das Geld zur Finanzierung liegt bereit, aber die
Baugenehmigung wurde ebenfalls noch nicht erteilt.
GC Hermanus
18 Löcher, Par 73
Greenfee:?
Der Traditions-Platz an der Küste von Hermanus, mit seinem alten
Baumbestand ist in nächster Zeit wegen Renovierungsarbeiten nur mit
Einschränkungen bespielbar. Anfang Februar 2006 wurden alle Grüns zur
Neugestaltung gesperrt. Auch die Platz-Erweiterung auf 27 Löcher ist
voll angelaufen.
Weitere Infos:
Tel.: 0027 (0) 28 312 1954
www.hgc.co.za
Die neue Golf-Destination Garden Route
Entlang der legendären Garden-Route, ca. 400 Km von Kapstadt entfernt,
zwischen Mossel Bay und Plettenberg am Indischen Ozean, haben Sie die
Auswahl auf 14 Golfanlagen, von 11 verschiedenen Golfarchitekten
designed, zu spielen. Aber auch sonst bietet dieser immer grüne
Landstrich viel Abwechslung.
Besuchen Sie den Tsitsikamma Forest and Coastal-Nationalpark nördlich
von Plettenbergbay, gönnen Sie sich eine Fahrt mit der alten
Dampfeisenbahn„Quteniqua Choo Tjoo „ von George nach Knysna durch die
wildromantische Landschaft der Garden Route.
Kosten Sie die berühmten Austern von Knysna, in einem Restaurant an der
malerischen kleinen Waterfront. Oder fahren Sie über einen unbefestigten
Pass (800 m) der Quteniqua-Berge von George nach Oudtshoorn . Hier
erwartet Sie die Cango Caves, eine der größten Tropfsteinhöhlen der
Welt, oder eine Straussenfarm. Erst nach dem Besuch glauben Sie, dass
eine Straussenfrau ihrem Gemahl ein ganzes Leben treu bleibt!
Doch zurück zum Golfen. Ich habe bewusst bei diesem Besuch in erster
Linie die „Neuen Plätze“ aufgesucht. Hinweise auf die Plätze des
Fancourt-Estates mit seinem „The Links“, den Tiger Woods als einen der
schwierigsten Golfplätze der Welt bezeichnet, dem GC George bereits 1886
als 3- Löcher-Platz eröffnet, den GC Plettenberg Bay oder den
modernisierten GC Mossel Bay finden Sie in jedem Reiseangebot.
Die
erweiterten und neu eröffneten Golf-Resorts haben mich für Sie
interessiert.:
Goose Valley GC, nur wenige km nördlich von Plettenberg, direkt an der N2 gelegen.
18 Löcher.Par 72
Greenfee: R 320.-
Der vom Altmeister Gary Player entworfene 9 Löcher-Course wurde vor 2
Jahren auf 18 Löcher erweitert. Während die ersten 9 sich weitgehend
zwischen Fynbos und der Küste erstrecken, wurden die zweiten 9 in eine
freie Hügellandschaft integriert.
Der Platz ist gut zu spielen, aber nicht leicht. Nahe der Bahn 14 liegt
übrigens das Ferienhaus von Gary Player (Bild links).
Die neuen Löcher erinnern durch
die welligen Fairways etwas an Golfen in Schottland.Noch nicht
überlaufen, freundliches Personal. Vor allem die Erfahrung des
langjährigen Managers und Pro des GC George, Mr. Tucker, als neuer
Clubdirektor, hat der Anlage viele neue Impulse gegeben.
Der Platz gehört
mit dem sehr guten Pflegezustand zu den Spitzenplätzen der Garden Route.
Weitere Infos:
Tel.: 0027 (0) 44 533 5082
www.goosevalleygolfclub.com
Simola Golf and Country Estate, in Knysna , von George
kommend, Abfahrt nach Links von der N
2, gut beschildert
18 Löcher, Par 72
Greenfee: R 550.-
Vor knapp 1 Jahr wurde im Hinterland der Lagune von Knysna das jüngste
Kind von Jack Nicklaus eröffnet. Der Altmeister hat in die waldige
Hügellandschaft einen äußerst spektakulären Golfplatz gezaubert. Beim
Anblick der Landschaft stellte sich mir die Frage: „Wie kommt man auf
die Idee, hier einen Golfplatz zu planen?“ Aber der Mut von Jack
Nicklaus hat sich gelohnt.
Auch, wenn der Course durch einige
Schräglagen, besonders für Golfer mit höherem Handicap, in manchen
Passagen auf den ersten Blick etwas unfair erscheint. Die Bälle
verschwinden im Nirwana. Trotzdem dieser Course darf bei Ihrer
Urlaubsplanung nicht vergessen werden. Die Blicke auf die Umgebung und
die Lagune von Knysna sind atemberaubend. Die Einfahrt vom Meer in den
Hafen ist bei Seglern der ganzen Welt gefürchtet.
Den Platz dürfen Sie nur mit E-Cart spielen. Auch konditionsstarken
Golfern machen die weiten und teilweise steilen Wege zwischen den
Spielbahnen zu schaffen. Eine Besonderheit: nach den ersten 9 kommen Sie
nicht zum Clubhaus zurück. Im Halfwayhouse, es schmiegt sich
wie eine Hütte in unseren Alpen an einen Bergrücken, werden Sie bestens
verpflegt. Natürlich wird auf der jungen Anlage noch viel gebaut. Diese
Baumaßnahmen beeinflussen Ihr Spiel aber kaum.
Weitere Infos:
Tel.:0027 (0) 44 382 4144
www.simolaestate.co.za
OUBAAI
Golf Resort, in Herolds Bay nur ca 10km von George entfernt, nahe
der N2. Ausfahrt
Flughafen
18 Löcher. Par 72
Greenfee: R 650.-
Hier hat der mehrfache Masters-Sieger Ernie Els seine Visitenkarte als
Golfarchitekt abgegeben. Auf einem Hochplateau direkt über dem Ozean
wurde vom Meister-Golfer ein echter Championship-Course realisiert.
Leider ist der Platz mit einigen sehr spektakulären Spielbahnen 17 und
18, dem ständig wehenden Wind ausgesetzt.
Die Fairways müssen noch
zusammenwachsen. Vielleicht wurde der Platz einige Monate zu früh
eröffnet. Wer beim Abschlag nicht sicher eine Länge von 130 Meter und
mehr erreicht und dies bei Starkwind, wird keinen guten Score erzielen.
Bei allen Spielbahnen muss, vor erreichen der gut bespielbaren Fairways,
eine120 m und mehr breite Rough-Zone und daran anschließend eine 20 m
und mehr breite Semirough-Zone überwunden werden. Im Bentgras des
Semiroughs verschwindet der Ball dann oft unauffindbar.
Das Urteil meines Teams: Ein sehr schwerer Championship-Course auf dem
alle “Einstelligen und Longhitter“ bestimmt ihre Freude haben . Golfer
mit Handicap über 20 rate ich, spielen Sie den Course nur zum Spass,
ohne den Score zu zählen.
Das hervorragende, großzügige Clubhaus mit guter Küche stimmt aber nach
der Runde wieder friedlich. Am Rande der Spielbahnen wird in den
kommenden Jahren noch viel gebaut werden, was zu Belästigungen führen
wird.
Weitere Infos:
Tel.: 0027 (0) 44 851 0131
www.oubaai.co.za
Pezula GC, auf den Klippen von Knysna, oberhalb des
alten GC Knysna-Courses gelegen.
18 Löcher, Par 72
Greenfee: Liegt für Saison 2006/2007 noch nicht fest.
Noch etwas spektakulärer als Simola, wegen der Nähe zum Wasser, ist in
den letzten Jahren, von den Amerikanern Ron Fream und David Dale geplant
, der Golfcourse des GC Pezula entstanden. Direkt auf den Klippen, 230
Meter über dem Meer gebaut, mit stark ondulierten Grüns und richtigen
Bunkerlandschaften. Hier winkt ein einmaliges Golferlebnis. Um die
grandiosen Ausblicke auf den Ozean zu genießen, müssen Sie schon
einigermaßen sturm-und wetterfest sein.
Die Benutzung eines Cart ist obligatorisch und wegen der großen
Höhenunterschiede zwischen den Spielbahnen auch sinnvoll. Dramatisch die
Spielbahnen 13 und 14. Hier überwinden Sie vom höchsten Punkt des
Platzes ca. 200 Höhenmeter in Richtung Wasser.
Der Gesamtzustand der Anlage, nachdem die fairway-nahen Baumaßnahmen
beendet sind, ist ausgezeichnet. Großzügiges Clubhaus, freundliches
Personal. Golfhotel am Platz.
Weitere Infos:
Tel.: 0027 (0) 44 302 5310/21
www.pezula.com
Weitere Golfprojekte:
Nahe Mossel Bay direkt am Meer wird zur Zeit ein weiterer 18 Löcher
Platz fertig gestellt. Das Pinnacle Point Golf Estate soll in den
nächsten Monaten eröffnet werden.
Weitere Infos:
Tel.: 0027 (0) 44 693 2800
www.pinnacle-point.co.za
In George, direkt an die Spielbahnen 12/13 des GC George angrenzend
entsteht ein weiteres 18 Löcher Golf-Estate.
Der GC Kings Wood soll ab Anfang 2007 bespielbar sein.
Bei Wildernes sind weitere zwei 18 Löcher Anlagen in Planung, die
Baugenehmigung liegt aber noch nicht vor.
Einige aktuelle Tipps für die Fahrt von Kapstadt zur
Garden Route.
Auf der Fahrt sollten Sie es nicht versäumen den wirklich südlichsten
Punkt Afrikas zu besuchen: Cape Agulhas.
Der Umweg (80km) lohnt sich.
Von der N2 in Caledon auf die R316 Richtung Bredasdorp abbiegen. Beim
Rückweg vom Cape Agulhas dann auf der R 319 Richtung
Swellendam bis Einmündung der N2.
Am Cape treffen der Atlantic und der indische Ozean aufeinander. Guter
Platz zum Fischessen! Direkt auf der Anhöhe hinter dem Leuchtturm von
Cape Agulhas wird in diesen Tagen mit dem Bau einer 18 Löcher
Championship-Anlage begonnen. Fertigstellung 2008/2009.
Direkt an der N2 bei Albertina ca. 60 km vor Mossel Bay sollten Sie die
Factorie Shops der Firmen FEROX und/oder ALCARE zum preisgünstigen
Einkauf von original Aloe-Produkten nutzen.
Ein Zwischenstopp lohnt an der N2auch in Stormsvlei. Im dortigen
Restaurant, ca. 200 Meter neben der Straße, können Sie ausgezeichnet
essen. Geöffnet von 9 bis 17 Uhr, deutschsprachig.
Tipps und Infos vor der Reise:
Flug:
Die SAA Souths African Airways fliegt in Kooperation mit Lufthansa
täglich non stopp von Frankfurt nach Kapstadt. Durch den Einsatz der
neuen Airbus 600 Flotte, bietet die SAA auf dieser Strecke in der
Economie-Klasse einen Sitzabstand von 85 cm. Bei einer Flugzeit von rund
12 Stunden ein nicht zu verachtender Service.
Zur Zeit bietet die SAA Flüge nach Cap Town incl. Zubringerflug nach
Frankfurt ab € 682.- plus Zusatzkosten an.
Golfgepäck bis 15 kg kostenlos. Weitere Infos: www.flysaa.com
Weitere Anbieter sind LTU 2x pro Woche und die Lufthansa täglich. Bei
diesen Fluggesellschaften wird das Golfgepäck nur gegen Bezahlung
befördert.
Mietwagen.
Es ist günstiger den Mietwagen bereits vor Antritt der Reise von
Deutschland zu buchen.
Ich habe in den letzten Jahren günstige Angebote über Sixt
tempest erhalten.
Achtung in Südafrika herrscht Linksverkehr. Gültiger
Internationaler Führerschein erforderlich.
Tipp: Überprüfen Sie die Preise für einen
Mietwagen in Südafrika
bei
Mietwagen-Auskunft.de.
Weitere Infos unter www.kapstadt.de
Sicherheit:
Reden wir nicht drum herum. Natürlich besteht auch in Südafrika die
Gefahr überfallen und ausgeraubt zu werden. Beachten Sie die Tipps am
Flughafen, beim Autovermieter und in den meisten Hotels, so sind Sie
auch nicht mehr gefährdet als in anderen Großstädten dieser Welt.
Auto beim Fahren grundsätzlich versperren! Möglichst wenig Schmuck
tragen und unsichere Gegenden in der Nacht meiden.
Stromversorgung:
Wie in Deutschland 220 Volt. Achtung unsere Deutschen Stecker passen
nicht. Internationales Steckerset mitnehmen.
Handy:
In fast allen Landesteilen der Cape-Region funktionieren unsere Systeme,
ohne Probleme.
Währung:
Wechselkurs ca.- 1€ = 9 Rand. Geldwechsel nicht an jeder Bank möglich.
Wechselvorgang sehr bürokratisch, kostet viel Zeit Kreditkarten werden
meist akzeptiert. Mitnahme von Reiseschecks empfehlenswert.
Medizinische Versorgung:
In den Tourismus Zentren sehr gut. Für die Cap-Region sind zur Zeit
keine Impfungen erforderlich.
Weitere Infos.
www.southafrica.net
www.kapstadt.de, hier finden Sie die besten Informationen
Fotos Karin/ Klaus Pfeffermann,
Fremdenverkehrsämter
und Golfclubs
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