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Die Algarve hat ein neues
Golf-Juwel
Der neue "The Old Course "
wird hoch gelobt
(gplo/er/archiv)
Mit einer "Vilamoura Golf Stars Week" wurde, mit
weltbekannter Golfprominenz, der neue " The Old Course" (früher
Vilamoura I) an der Algarve internationalen VIP s und Journalisten vorgestellt. Eduard Roth
von GOLFplus war für Sie dabei.
Als Höhepunkt der
Festlichkeiten testeten europäische Ryder-Cup-Mitglieder den neugestalteten
Platz.
Die Profigolfer-Prominenz mit Captain Seve Ballesteros, Ian Woosnam,
Darren Clarke, Constantino Rocca, Thomas Bjorn und Padraig Harrington waren dafür
extra mit Jet eingeflogen worden. Ihre einhellige Feststellung: "Die
Algarve hat einen faszinierenden neuen Platz".
Überwiegende Meinung war auch; dass der Platz für
Amateure relativ einfach sei mit nur einem kleinen Wasser, gewundenen und häufig
engen Faiways, vielen, alten Pilzpinien und wenig Rough. Aber eben deswegen sei
er für die viel weiter schlagenden Pros seit der Gründung vor dreißig
Jahren "tricky" mit außerdem "viel zu schnellen Grüns".
Rund 25 km westlich von Faro liegen unmittelbar in einer
der modernsten Stadt- und Freizeitanlagen der ganzen Algarve die drei Golfplätze von
Vilamoura, von denen "The Old Course" damals schon als herausragend
galt. Er wurde 1969 vom Engländer Frank Pennink als Meisterschaftsplatz
rund um und über einen pinienbewachsenen Hügel gebaut mit Ausblicken
auf das Meer und die Berge der Algarve.
"The Old Course" hat
jetzt 6254 m (blau) und PAR 73 bei SSS 72. Wegen seines hohen Niveaus und der
verkehrsgünstigen Lage, war der Platz bisher schon Austragungsort
zahlreicher internationaler Wettbewerbe.
Nach knapp dreißigjähriger Nutzung durch rund
eine Million Spieler sah sich die Lusoter S. A., unter der Leitung von André
Jordan genötigt, eine Generalrenovierung durchzuführen.

Auch der frühere Bundesbankpräsident Karl-Otto
Pöhl
(li.)
war unter den Teilnehmern der Platzeröffnung.
Hier mit Marketingchef
Constantino Jordan. |

Praktisch kein Rough, aber viele, viele Bäume auf dem
"The
Old Course". |

Auch als Golfer gefragt, Ex-Tennisstar Ivan Lendl
(links)
und
Seve Ballesteros vor Beginn einer gemeinsamen Runde. |

Nicht ohne: der
Bunkerschlag von Iwan Lendl. |
Das Golf-
und Immobilienimperium von André Jordan umfasst allein in Vilamoura
bisher 700 Hektar, bebaut mit Villen, Appartements und den Golfplätzen
Vilamoura II, Vilamoura III und dem ehemaligen Vilamoura I, jetzt "The Old
Course", sowie Anteilen am Quinta da Logo.
Planungen für die
Bebauung weiterer 900 Hektar mit ähnlicher Struktur enthalten auch den Bau
von weiteren Golfplätzen mit zusammen 27 Löchern, so dass
Vilamoura über sein jetziges Golfpotential hinaus die, Golf-Hochburg der
Algarve werden wird.
Ziel des Vorstands ist, wie der Marketingleiter
Constantino Jordan erklärte, "The Old Course" zu einem der fünf
besten Meisterschaftsplätze Europas weiterzuentwickeln.
Bewerbungen
als Austragungsort von PGA-Turnieren sind im Gespräch. Gedacht wird auch an
den Ryder-Cup im nächsten Jahrzehnt.
Der
elitäre Anspruch hat auch zu einem neuen Greenfee von ca. EUR 120; während der ganzen Woche geführt.
Mit einem
enormen Aufwand von 700 Millionen Escudos (rd. 6,8 Millionen DM) wurde in nur
acht Monaten der Platz neu begrünt (Bermuda-Gras für die Fairways und
Providence für die Greens) und ein neues Clubhaus erbaut.
Die Eröffnung
ähnliche Dimensionen. Am ersten Tag starteten prominente Amateure, am
zweiten und dritten folgten PRO-Ams, u. a. mit Ivan Lendl, der wie einst als
Tennisstar jetzt als PRO-Golfer ähnlich viel Applaus erhielt.
Absolute
Höhepunkte waren aber die Starts von sechs Kandidaten der europäischen
Ryder-Cup-Mannschaft mit dem Teamcaptain Seve Ballesteros, Ian Woosnam,
Constantino Rocca, Darren Clarke, Padraig Harrington und Thomas Bjorn.
Im
Rahmen eines Galadiners im Casino von Vilamoura zur Förderung zweier
charitativer Organisationen ("Infante Dom Henrique Award" und "Duke
of wurde Edinburghs Award Inter-national Society") Golf- Relevantes
versteigert.
Gewinner des
Match-play-Turniers am Schlusstag wurde das Team Woosnam/Clarke vor Rocca/
Harrington und Ballesteros/ Bjorn.
Die perfekte Organisation hat sich für
die Ausrichtung internationaler Großturniere bereits bei der Eröffnung
bewährt.
Bild oben rechts: Während der Pressekonferenz:
v. l. Padraig Harrinton,
Darren Clarke,
Constantino Rocca, Seve Ballesteros, Organisationsleiter Fernando
Nunes Pedro, Ian Woosnam, Thomas Bjorn, die portugiesische Spitzenspielerin
Marie Laure de Lorenzi und PRO Antonio Sobrinho.
Alle Fotos Lusoter, S.A. Euduardo Grilo.
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