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GC Novo Sancti Petri
In Richtung Chiclana führt mich mein Weg sowieso, denn der nächste
Golfplatz in der Urbanizacion Novo Sancti Petri gehört zu Chiclana.
Das eigentliche Sancti Petri war bis vor einigen Jahrzehnten ein
Fischerdorf. Doch dann änderten die Fischströme ihre Wege und den
Fischern war die Existenzgrundlage entzogen. Das Resultat: Sancti
Petri ist eine Geisterstadt geworden, die heute einen leicht
bizarren und beklemmenden Eindruck vermittelt. Hier kommt man
zwangsläufig durch, wenn man zum Puerto Deportivo, dem Sporthafen
fährt, der sich dort in den letzten Jahren entwickelt hat.
Ein paar
Kilometer weiter ist dann das neue Novo Sancti Petri entstanden. Ein
reiner Touristen- und Ferienort, in dem viele Spanier den ganzen
Sommer verbringen. In den Hotels hingegen genießen zumeist Urlauber
aus Deutschland, England, Holland oder auch Frankreich ihren Urlaub.
Die meisten der Hotels finden sich entlang des Traumstandes „Playa
La Barossa“. Der ist übrigens nach einer aktuellen
Qualitäts-Untersuchung der zweitbeste Strand Spaniens! (Die Nummer
eins findet sich in Islantilla, ebenfalls an der Costa de la Luz.)
Aber da Golfer ja bekanntlich eine natürliche Abneigung gegen Sand
und Wasser haben, zieht es mich schnell zum eigentlichen Grund
meines Besuches in Novo Sancti Petri: dem Golfclub. 36 Loch sind
hier im Angebot, zwei komplette 18-Loch-Plätze mit
Championship-Niveau. Rein optisch nach meinem Empfinden der schönste
Platz der Costa de la Luz ist die Runde A „Mar-Pinos“. Ein Traum das
Grün von Loch 6 direkt über dem Meer. Wunderschön auch die Pinien
entlang der zweiten neun Bahnen.
Kommen Sie übrigens nie auf die
Idee, durch diese Bäume hindurchzuspielen. Das Ergebnis ist
bestenfalls ein mehrfaches Klacken und der Ball fällt anschließend
direkt unter dem Baum runter. Manchmal bleibt er auch gleich oben.
Die 18 Löcher der B-Runde „Centro“ sind optisch zwar immer noch
toll, aber in meinen Augen nicht ganz so schön wie die A-Runde.
Dafür ist „Centro“ spielerisch noch etwas anspruchsvoller. Meine
Highlights sind auf dieser Runde die Bahnen 5 bis 9 im hinteren
Bereich des Platzes. Achtung übrigens bei den Grüns: Die können in
den heißen Sommermonaten unglaublich schnell werden. Einziges
kleines Manko von Novo Sancti Petri: Die Driving Range bietet
ausschließlich Mattenabschläge, was bekanntlich nicht jedermanns
Sache ist. Und der Pitch & Chip-Bereich hätte ruhig etwas
großzügiger ausfallen können.
Der Golfclub Novo Sancti Petri hat inzwischen übrigens Konkurrenz
vor der Haustür bekommen: Seit kurzem eröffnet, bei meinem Besuch
aber noch im Bau, ist der nächste 18-Loch-Platz in Novo Sancti
Petri: Melia Golf gehört zum gleichnamigen 5-Sterne-Hotel und liegt
mehr oder weniger direkt nebenan von Novo Sancti Petri.
Golf Platzführer Club de Golf Novo
Sancti Petri
Runde A (Mar/Pinos): 18 Loch, Par 72, Länge 6476 m (weiß), 6097 m
(gelb), 5482 m (blau), 5206 m (rot).
SSS/Slope: 74,3/132 (weiß), 72,2/132 (gelb), 75,1/131 (blau),
72,9/128 (rot).
Runde B (Centro): 18 Loch, Par 72, Länge 6071 m (weiß), 5846 m
(gelb), 5427 m (blau), 5185 m (rot).
SSS/Slope: 77,7/138 (weiß), 71,6/136 (gelb), 74,8/134 (blau),
71,1/126 (rot).
Green Fee:
18 Loch 54,- bis 58,- € (Hotelgäste in Novo Sancti Petri 38,- bis
48,- €); 9 Loch 26,- bis 31,- €; Cart (18/9 Loch) 35,-/21,- €;
E-Trolley 12,40 €, Trolley 3,60 €
Bahn A1, Par 4, 409/386/346/339
m:
Ein schnurgerades Par zum Auftakt, das zum Grün hin leicht bergab
geht. Der Schlag ins Grün muss einigermaßen präzise sein, da Bunker
und hinter dem Grün das Wasser lauern.
Bahn A2, Par 5, 468/452/448/375 m:
Das Wasser am Abschlag stellt kein wirklich ernsthaftes Hindernis
dar. Schon eher der Graben vor dem Grün. Da müssen selbst kühne
Longhitter gut abwägen, ob sie mit dem zweiten Schlag schon
angreifen wollen.
Bahn A3, Par 4, 409/390/321/316 m:
Dogleg nach rechts, das dadurch deutlich kürzer wird, als die
Meter-Angabe zunächst befürchten lässt – so denn der Drive gut
getroffen wird.
Bahn A4, Par 4, 318/302/294/248 m:
Nicht nur laut Vorgabenverteilung das leichteste Loch auf der
A-Runde. Einzig die Bunker ums Grün und die Palmen am rechten
Fairwayrand können bei diesem Dogleg nach rechts Probleme bereite.
Bahn A5, Par 4, 358/343/279/273 m:
Ein großer See liegt vor und rechts vom Grün. Somit wird der Schlag
ins Grün zum Risiko und der Weg um den See herum ist richtig lang.
Gute Taktik und ein möglichst langer Drive sind hier notwendig.
Bahn A6, Par 4, 324/307/264/258 m:
Von der Länge her ein lockeres Par 4, zumal es im zweiten Teil
leicht abwärts geht. Wer allerdings das Grün nicht trifft, kann eine
böse Überraschung erleben, da es hinten steil abwärts geht. Wer
hingegen auf dem Grün landet kann sich außer einer Birdiechance auch
auf einen tollen Blick auf den Atlantik freuen.
Bahn A7, Par 3, 208/184/159/153 m:
Das erste Par 3 der Runde. Neben Wasser und ziemlicher Länge kann
hier auch der Wind zum Problem werden. Je nach Richtung und Stärke
kann zwischen mittlerem Eisen und Driver jeder Schläger die richtige
Wahl sein.
Bahn A8, Par 5, 535/488/455/422 m:
Die längste Bahn des gesamten Platzes. ein leicht hängendes Fairway
und einige Bäume rund ums Grün können den Schlag ins Grün zu einer
echten Aufgabe machen.
Bahn A9, Par 3, 187/171/161/149 m:
Kein übermäßig schweres Par 3, Selbst wenn der Ball im Bunker
landet, ist immer noch ein Par drin.
Bahn A10, Par 4, 405/377/362/354 m:
Eine der schönsten und schwierigsten Bahnen von Novo Sancti Petri.
Der Abschlag muss durch eine Gasse aus Pinien und auch die zweite
Hälfte der Bahn ist gesäumt von Bäumen. Lang und präzise ist hier
gefordert.
Bahn A11, Par 5, 453/436/388/379 m:
Das kürzeste Par 5, aber durch das leichte Dogleg-Design und die eng
stehenden Bäume nicht gerade einfach.
Bahn A12, Par 4, 314/304/252/245 m:
Kurz und schön – hier ist Präzision gefragt. Wer auf dem Fairway
bleibt hat die Chance auf’s Birdie, ansonsten bleibt der Ball auch
gerne mal in den Pinien hängen.
Bahn A13, Par 5, 528/509/481/468 m:
Das längste Loch auf dem Platz, dafür hat’s hier mal wieder weniger
Bäume und das Fairway ist schön breit. Vorsicht jedoch vor der
Ausgrenze links und den Bunkern im letzten Teil der ahn.
Bahn A14, Par 4, 351/326/289/282 m:
Ein Par 4 ohne besondere Schwierigkeiten. Einzig das lange und
schmale Grün kann etwas tückisch sein.
Bahn A15, Par 3, 166/143/108/192 m:
Die kürzeste Bahn auf der A-Runde mit einigen unangenehm platzierten
Bäumen. Das Grün ist gleich von drei Bunkern verteidigt.
Bahn A16, Par 4, 416/405/350/342 m:
Ein ziemlich langes Par 4. Wenn der Drive nicht genau sitzt, wird
das Erreichen des Grüns mit dem zweiten Schlag zur echten
Herausforderung.
Bahn A17, Par 4, 421/399/361/347 m:
Das schwierigste Loch des Platzes – und das nicht nur wegen der
Länge. Um das Grün beim zweiten Schlag sehen zu können, muss der
Drive entweder sehr lang sein oder präzise am linken Rand
platziert werden. Dadurch wird der Schlag ins Grün aber einiges
länger. Und das Fairway ist nicht gerade breit. Das Par ist hier ein
echter Erfolg.
Bahn A18, Par 3, 206/175/164/154 m:
Eine echte Herausforderung zum Schluss: en langes Par 3, gesäumt von
einer engen Pinien-Gasse. Das Grün ist nicht eben einfach zu spielen
und wird von einem frontalen Bunker verteidigt.
Bahn B1 Par 4, 387/369/337/314 m:
Wir sind zwar nicht mehr auf der Runde «Pinos», das heißt aber noch
lange nicht, dass es keine Bäume mehr gibt. Speziell ums Grün herum
könnte man fast glauben, man steht im Wald.
Bahn B2, Par 4, 406/378/310/298 m:
Erneut ein schweres Par 4. Lang und das Grün ist von zwei großen
Bunkern gut verteidigt.
Bahn B3, Par 5, 489/468/439/430 m:
Ein mittellanges Par 5 mit recht engem Fairway. Der Grünangriff mit
dem zweiten Schlag ist fast unmöglich, da zwei frontale Bunker dafür
sorgen, dass der Ball fast schon carry auf dem Grün landen muss.
Bahn B4, Par 3, 180/166/152/140 m:
Die Bäume an der linken Seite können recht störend wirkend und wer
zu weit rechts anhält kann schnell im Bunker liegen. Trotzdem ist
ein Birdie hier kein Hexenwerk.
Bahn B5, Par 5, 457/452/445/438 m:
Ein nicht unbedingt langes, aber schweres Par 5. Zum einen verzeiht
das recht schmale Fairway keine große Streuung, zum anderen ist das
Grün sehr gut von Bunker und Wasser verteidigt.
Bahn B6, Par 3, 164/157/149/137 m:
Kein wirklich langes Par 3, zumal es bergab geht. Der Abschlag
sollte aber präzise sein, denn rings ums Grün wartet zum einen ein
großer Bunker, zum anderen sorgt das wellige Gelände für teilweise
sehr unangenehme Lagen.
Bahn B7, Par 4, 286/279/269/259 m:
Das kürzeste Par 4 des gesamten Platzes. Und auch wen es bergauf
geht - «green in regulation» ist eigentlich Pflicht. Ein direkter
Grünangriff ist hingegen aufgrund mehrerer Bäume und der Lage des
Grüns selbst für Mega-Longhitter nur theoretisch machbar.
Bahn B8, Par 3, 125/119/109/98 m:
Die kürzeste Bahn des gesamten Platzes. Man sollte das Grün
tunlichst treffen, dann links stören zwei große Bäume, hinten wartet
ein Bunker und rechts geht’s abwärts ins Wasser.
Bahn B9, Par 5, 501/494/471/464 m:
Auch hier sollte der Drive auf dem Fairway landen, denn links und
rechts können immer wieder Bäume im Weg sein. Das Wasser direkt
hinterm Abschlag hat an dieser Bahn dagegen nur optische Zwecke.
Bahn B10, Par 3, 147/140/135/114 m:
Wasser an der rechten Seite entlang der gesamten Bahn. Das ziemlich
große Grün sollte aber trotzdem zu treffen sein. Das leichteste Par
3 der Runde.
Bahn B11, Par 5, 502/494/465/458 m:
Ein kniffliger Abschlag: Zum einen geht’s über eine Kuppe, zum
anderen sind gleich drei Bunker in der Drive-Landezone. Außerdem
macht di Bahn direkt hinter der Kuppe einen Knick nach rechts. Und
wenn der Abschlag nicht lang genug ist, muss man den zweiten Schlag
blind spielen.
Bahn B12, Par 3, 177/160/138/131 m:
Das leicht erhöhte Grün wird von zwei Bunkern gut verteidigt. Es ist
außerdem recht wellig und ziemlich lang. Ein Drei-Putt ist hier
keine Seltenheit.
Bahn B13, Par 5, 462/456/429/422 m:
Auch hier geht’s zunächst über eine Kuppe. Größte Schwierigkeit ist
aber der Schlag ins Grün, das von einem Bunker und einem Teich
verteidigt wird.
Bahn 14, Par 4, 416/401/353/344 m:
Nicht nur laut Vorgabeverteilung das schwerste Loch des Platzes. Ein
sehr langes Par 4, Dogleg rechts und aufgrund der Bäume kaum eine
Chance zum Abkürzen. Außerdem wartet ein extrem schwerer Schlag ins
Grün: Vorne warten zwei große Bunker, hinten lauert das Wasser.
Bahn B15, Par 4, 369/358/337/279 m:
Für „Slice-Patienten“ wird das Wasserhindernis beim Abschlag immer
wieder zum Verhängnis. Ansonsten ist der Schlag ins Grün das größere
Problem: Erstens warten auch hier zwei große Bunker und zweitens
macht eine Welle im Grün das Anspielen – je nach Fahnenposition –
recht knifflig.
Bahn B16, Par 3, 194/181/168/163 m:
Für mich das schwerste Par 3 der gesamten Anlage. Die Länge, zwei
Bunker mehrere Bäume und das Wasser hinter und rechts vom ziemlich
großen Grün machen ein Par zur echten Aufgabe.
Bahn B17, Par 5, 481/462/455/438 m:
Ein schnurgerades Par 5, erst zum Grün hin ein leichter Knick nach
links. Größte Schwierigkeit ist hier der riesige Grünbunker.
Bahn B18, Par 4, 328/312/266/258 m:
Das Loch, auf dem sich Platz-Designer Seve Ballesteros verewigt hat:
Ein Fairway-Bunker in Form eines „S“ liegt an der rechten Seite.
Mehr Probleme bereitet aber der frontal platzierte Grünbunker. Zumal
das Grün fast 40 Meter lang und sehr wellig ist.
An dieser letzten
Bahn kann sich durchaus entscheiden, ob die Runde ein Erfolg oder
eher ein Schlag ins Wasser war.
Wie immer die Runde ausging, danach
lockt auf alle Fälle eine Einkehr in der romantischen Bar "El Chozo"
am 18. Grün der A-Runde.
Kontakt:
Club de Golf Novo Sancti Petri, Ctra. de la Barrosa, 11139 Chiclana
de la Frontera, Tel. +34 956 49 40 05, Fax +34 956 49 43 50, info@golf-novosancti.es,
www.golf-novosancti.es
Club de
Golf Campano
Der
nächste „Golf-Nachbar“ vom Club Novo Sancti Petri ist der
Club de
Golf Campano an der N-340. Es ist der kleinste und mit Sicherheit
der eigentümlichste Club auf meiner Tour. Den Platz gibt es schon
seit den 70ern, irgendwann haben ihn dann mal zwei Geschäftsleute
aus Chiclana von den englischen Erbauern abgekauft. „Die finden es
einfach nur toll, einen Golfclub zu besitzen!“, erzählt Clubpro Juan
Franco. „Die müssen damit kein Geld verdienen, dementsprechend
günstig sind auch Green Fee und die Beiträge für die etwa 200
Mitglieder der 9-Loch-Anlage. So überschaubar die Mitgliederzahl, so
gut ist auch der Zusammenhalt untereinander. In dem kleinen Clubhaus
gibt es keine Gastronomie, lediglich zwei Getränkeautomaten stehen
bereit. Dafür feiert man in Campano aber die tollsten Feten. Die
Mitglieder bringen dann das Essen selbst mit und vergnügen sich auf
der Terrasse. „Es ist alles sehr familiär hier“, sagt Juan Franco,
der als ehemaliger Head Pro des renommierten Valderrama auch schon
anderes gesehen hat.
Mit der totalen Beschaulichkeit in Campano könnte es aber in einigen
Jahren vorbei sein. Denn inzwischen hat die TUI den Platz zu ihrem
lokalen Golfzentrum erkoren.
Die Driving Range haben sie schon
gemietet, wobei die Mitglieder und Green Fee-Spieler dort natürlich
weiterhin übern dürfen. Und zwei Tage nach meinem Besuch kam die
Genehmigung, den 9-Loch-Kurs auf 18 Bahnen zu erweitern.
Was die
bestehenden 9 Löcher anbelangt, so ist Campano sicherlich kein
Highlight des Golfsports. Der Pflegezustand der anderen Plätze an
der Costa de la Luz ist eindeutig besser und auch spielerisch ist
Campano eher durchschnittlich.
Mehr präzise als lang ist hier
angesagt, der Platz hat sicherlich seine kleinen Tücken, gute
Spieler nehmen ihn aber auseinander.
Am besten eignet sich der Kurs
eigentlich für den Anfang des Golf-Urlaubs. Zum Einspielen und zum
Gewöhnen an die klimatischen Bedingungen ist er fast ideal. Daher
auch meine Empfehlung: Sollten Sie die komplette Tour spielen
wollen, so beginnen Sie in Campano und spielen Sie sich dann in
umgekehrter Reihenfolge durch.
Und ganz am Ende haben Sie dann den
perfekten Abschluss an der 18 von Montecastillo – dem für mich
schönsten Loch Andalusiens in der für mich schönsten Region
Spaniens!
Platzführer
Club de Golf Campano
9 Loch, Par 36, Länge 3072 m (weiß), 3045 m (gelb), 2560 (rot). Der
Platz soll in den nächsten Jahren um weitere 9 Loch erweitert
werden.
Green Fee:18 Loch 30,05 €,
9 Loch 24,04 €,
Cart 24,04 €/15,03 €; Trolley 1,80 €
Bahn 1, Par 4, 351/348/278 m:
Ein nicht allzu schweres Par 4 – gerade richtig zum warm werden.
Schauen sie beim zweiten Schlag genau hin, ob es auch wirklich Ihr
Ball ist, denn die Bahn liegt parallel zur Driving Range.
Bahn 2, Par 5, 438/435/343 m:
Ein recht Par 5, Dogleg rechts. Ein paar Bäume versperren die Sicht
zum Grün. Traotzdem ist es durchaus möglich abzukürzen und das Grün
mit dem zweiten Schlag anzugreifen.
Bahn 3, Par 3, 168/165/132 m:
Ein nicht untückisches Loch. Zum einen stören drei Bunker und ein
Wassergraben. Zum anderen kann der Wind einem hier gehörig die Tour
vermasseln.
Bahn 4, Par 4, 329/326/303 m:
Die leichteste Bahn des Platzes. Den meisten reicht beim Abschlag
ein langes Eisen, um locker in Grünnähe zu kommen. Aber auch den
Driver kann man ohne größeres Risiko zücken. Und dann ist es meist
nur noch ein Wedge bis ins Grün.
Bahn 5, Par 4, 359/356/319 m:
Das schwerste Loch, speziell wenn man den Platz zum ersten Mal
spielt. Der Zick-Zack-Kurs macht aber auch manchem Clubmitglied zu
schaffen. Noch dazu steht ein Baum mitten auf dem Fairway und drei
Bunker verteidigen das Grün.
Bahn 6, Par 5, 458/455/408 m:
Schwierig ist hier nur der Abschlag, weil er durch eine enge
Baumschneise hindurch muss. Für Longhitter ist hier aber durchaus
ein Birdie oder sogar Eagle drin.
Bahn 7, Par 4, 385/382/300 m:
Ein recht langes Par 4. Unangenehm auch die teilweise mitten auf dem
Fairway stehenden Bäume und die drei Bunker in Grünnähe. Eines der
schwereren Löcher von Campano.
Bahn 8, Par 3, 184/181/151 m:
Campano ist sicher kein schwerer Platz, aber die beiden Par 3 haben
es in sich. Wobei die 8 die schwerere Bahn ist. Zum einen wegen der
Länge, zum anderen wegen der drei zum Teil riesigen Bunker, einer
davon frontal vor dem Grün.
Bahn 9, Par 4, 400/397/326 m:
Die große Frage: Versucht man den Abschlag über den Wassergraben
hinweg oder legt man vor. Und auch wenn der Ball es rüber schafft,
geht’s zum Grün immer noch ein ganzes Stück bergauf. Eine recht
knifflige Aufgabe zum Abschluss.
Kontakt:
Club de Golf Campano, Ctra. N 340 – km 15, 11139 Chiclana de la
Frontera, Tel. +34 956 49 30 96, Fax +34 956 49 30 81
Zu den einzelnen
Teilen des Berichts:
Teil 1: GC-Montecastillo der "Noble" ist
erste Wahl
Teil 2: Sherry Golf für den „Jedermann-Golfer“
Teil 3: Golf
Vista Hermosa für die Creme de
la Creme Spaniens, Golf El Puerto,
seit Ende 2003
lockt ein wunderschöner 18-Loch-Platz
Teil 4: Sanlucar Club de Campo und Costa Ballena
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